So verändern die Wechseljahre Ihren Schlaf


Wenn die Hormone während der Wechseljahre verrücktspielen, machen seelische Belastungen, leichte Reizbarkeit - aber auch ganz konkrete körperliche Beschwerden wie Hitzewallungen den betroffenen Frauen große Probleme. Ein Großteil berichtet auch über einen gestörten Schlafrhythmus und Erschöpfung am Tag.

Durch die Wechseljahre verändert sich der Schlaf

Das liegt daran, dass die Wechseljahre zu den Ausnahmezuständen für den normalen Schlafrhythmus einer Frau gehören. Es wird vermutet, dass sich der sinkende Östrogenspiegel auf die REM- und Tiefschlafphasen auswirkt und zu schlechtem Schlaf führt. Außerdem schüttet das Gehirn weniger Botenstoffe aus und bringt so den gewohnten Schlafrhythmus durcheinander.

Viele Frauen schlafen dadurch schlechter ein, schlafen nicht mehr tief genug, um sich ausreichend zu regenerieren oder wachen nachts sogar schweißgebadet auf. Dieser verminderte und schlechte Schlaf führt über einen langen Zeitraum zu Erschöpfungszuständen und erhöhter Reizbarkeit.

Da die Wechseljahre aber auch eine Lebensphase sind, in der der Körper ein gesteigertes Schlafbedürfnis hat, ist es besonders wichtig auf die Schlafhygiene zu achten, um die nötigen Regenerationsprozesse des Körpers in der Nacht optimal ablaufen zu lassen.

7 Tipps, die Ihre Beschwerden verringern können

Wir haben Ihnen 10 Tipps zusammengestellt, die Ihnen helfen können mit den Nebenwirkungen der Wechseljahre umzugehen und zu einer gesunden Schlafhygiene beitragen.

1. Ein Spaziergang am Abend.

Die Bewegung an der frischen Luft versorgt sie mit ausreichend Sauerstoff. Außerdem können Sie den Tag in Gedanken ordnen und haben so weniger zu grübeln, wenn sie im Bett liegen und schlafen wollen.

2. Pflanzliche Mittel.

Es gibt pflanzliche Präparate, die eine schlaffördernde Wirkung haben können. Dazu zählen beispielsweise Baldrian, Hopfen, Melisse, Passionsblume. Der große Vorteil von pflanzlichen Mittel ist, dass sie im Gegensatz zu chemischen Schlafmitteln nicht abhängig machen.

3. Powernapping.

Wenn Sie merken, dass Sie tagsüber ein Leistungstief haben oder sich einfach erschöpft fühlen, kann ein Powernap helfen. Mit so einem 20-minütigen Schläfchen tankt der Körper schnell neue Energie und Sie können die zweite Tageshälfte entspannt angehen.

4. Baumwoll-Bettwäsche

Um (hormonell bedingtes) Schwitzen erträglich zu machen, empfiehlt sich die Nutzung von dünner Baumwoll-Bettwäsche.

5. Kein Koffein.

Bei Schweißausbrüchen sollten Sie auf koffeinhaltige Getränke, Zucker und Alkohol verzichten und stattdessen vermehrt Nahrungsmittel mit Vitamin E zu sich nehmen

6. Getrennte Schlafzimmer.

Wenn Sie sich von Ihrem Partner durch herumwälzen oder schnarchen nachts gestört fühlen, suchen Sie das Gespräch und schlafen gegebenenfalls in getrennten Schlafzimmern. Frauen schlafen erholsamer, wenn sie alleine sind, während Männer besser mit einem Partner an ihrer Seite einschlafen

7. Kognitive Verhaltenstherapie.

Bei seelischen Beschwerden kann eine kognitive Verhaltenstherapie helfen. Dabei geht man davon aus, dass die Art wie man denkt und fühlt, beeinflusst, wie man sich verhält und körperlich reagiert.

Daten & Fakten

- Der Fachbegriff für die Wechseljahre der Frau ist Klimakterium

- Die Wechseljahre beginnen im Durchschnitt mit 47 Jahren

- Sie dauern rund 4 Jahre an

- Zu den häufigsten Symptomen gehören Hitzewallungen,

Schweißausbrüche, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen

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