Schneller Einschlafen mit Yoga, Pilates und Meditation


Das Einschlafen fällt Ihnen immer schwerer? Das geht vielen so. Immer mehr Menschen gehen hellwach und etwas unruhig ins Bett und haben sich gedanklich noch gar nicht auf Schlaf eingestellt. Sie machen sich Sorgen, nicht genug Schlaf zu bekommen. Diese Sorgen wiederum halten sie weiterhin vom Einschlafen ab – ein Teufelskreislauf entsteht.

Die Folgen des entstehenden Schlafmangels sind vielfältig. Sie sind reizbar, es fehlt an Energie für ausgleichende Freizeitaktivitäten, Kopfschmerzen gehören zur Tagesordnung und die Anfälligkeit für Infekte steigt ebenfalls. Viele Gründe, um in Zukunft etwas zu ändern!

Stress reduzieren mit Yoga

Laut des DAK Gesundheitsreports 2017 arbeitet jeder vierte Beschäftigte häufig an der Grenze seiner Leistungsfähigkeit. Zusätzlich zu diesem Leistungsdruck tritt oft eine einseitige körperliche Belastung auf. Dazu gehört beispielsweise eine falsche Haltung und zu viel Sitzen, vor allem bei Büroarbeit. Körper und Seele sind dadurch gleichermaßen gestresst.

Eine gute Möglichkeit, um eine Auszeit von diesen stressigen Belastungen zu nehmen ist Yoga. Yoga stammt aus Indien und hat seine Wurzeln im Hinduismus. Die Technik half damals dabei, spirituelle Ziele zu verfolgen und verbindet heute noch die körperliche Bewegung mit Atmung und Konzentration. Dadurch können Sie sich entspannen und Stress reduzieren, körperlich aber auch geistig. Unter anderem bringt regelmäßiges Yoga dem Körper eine verbesserte Durchblutung, mehr Beweglichkeit und gestärkte Nerven. Stresshormone werden abgebaut und Sie fühlen sich ausgeglichener. Außerdem können Sie sich besser konzentrieren, sind geduldiger und allgemein zufriedener. Diese Faktoren beeinflussen auch ein schnelles Einschlafen.

Pilates – Systematisches Ganzkörpertraining

Im Gegensatz zu Yoga hat Pilates keinen spirituellen Hintergrund, jedoch ist es ebenfalls zur Entspannung und körperlichen Kräftigung geeignet. Beim Training ist besonders die Körpermitte gefragt. Mit den Übungen aktiviert man das Kraftzentrum seines Körpers, das sogenannte „Powerhouse“.

Durch die gestärkte Tiefenmuskulatur wird automatisch die Körperhaltung verbessert. Taille und Hüfte werden bei regelmäßigem Training beansprucht, dadurch wirken Sie aufrechter und schlanker. Neben der körperlichen Kräftigung verlangt die richtige Atmung bei den Pilates-Übungen Konzentration. Dadurch schalten Sie ganz automatisch den Alltag aus und fördern gleichzeitig das Zusammenspiel von Körper und Seele. So wirkt Pilates auch entspannend und beruhigend und lässt Sie langfristig ausgeglichener sein. Das ist wiederum eine gute Voraussetzung für Ihren Schlaf.

Bewusstsein schaffen mit Meditation

Wer weniger Interesse an sportlicher Betätigung hat, für den könnte Meditation eine gute Alternative sein. Meditation ist selbst für Anfänger ganz einfach: Setzen Sie sich regelmäßig, zur gleichen Zeit, bequem, aber mit einem aufrechten Rücken hin und konzentrieren Sie sich auf Ihre Atmung. Wenn Sie mögen, können Sie dabei „Einatmen, ausatmen“ denken. Am Anfang reicht es aus etwa 10 Minuten zu sitzen. Stellen Sie sich einen Wecker und versuchen Sie, bewusst ruhiger zu werden. Wenn die Gedanken abschweifen, konzentrieren Sie sich wieder auf Ihren Atem. Mit der Zeit können Sie die Dauer der Meditation auch verlängern.

Durch diese regelmäßigen Ruhephasen werden Rituale in Ihrem Alltag geschaffen, die einen gesunden Lebensstil fördern. Meditation lässt Sie sowohl körperlich als auch geistig wacher werden. Sie fühlen sich dadurch emotional gefestigt und weniger gestresst, Ihr Selbstbewusstsein und Ihre Willenskraft werden gestärkt. Sie tanken neue Energie und werden negative Gedanken los. Außerdem stärken Sie nebenbei das gesamte Kreislauf- und Nervensystem. Achten Sie darauf, dass Sie nach der Meditation das entspannte Gefühl auch mit in Ihren Alltag nehmen und nicht direkt dem nächsten Termin hinterher hetzen.

Welche Technik passt zu Ihnen?

Yoga, Pilates und Meditation sind Beispiele für Techniken, die körperliche und geistige Entspannung miteinander verbinden. Da bei Einschlafproblemen vor allem die Psyche und innere Unruhe eine große Rolle spielen, helfen sie somit das Einschlafen zu beschleunigen. Entspannung ist jedoch sehr individuell, jeder Mensch hat seine bevorzugte Methode. Wenn die angesprochenen Techniken nicht das Richtige für Sie sind, können Sie beispielsweise auch autogenes Training oder Muskelentspannung nach Jacobson ausprobieren.

  • Wichtig ist, dass Sie bewusst Entspannungsinseln in Ihren Alltag einbauen. Nur wer entspannt und „aufgeräumt“ ins Bett geht, kann auch gut und schnell einschlafen.

  • Besonders geeignet sind dafür Techniken und Übungen, die sowohl Ihren Körper als auch Ihren Geist entspannen.

  • Achten Sie auch auf Ihre Schlafhygiene. Darunter versteht man Verhaltensweisen und Rituale, die einen gesunden und erholsamen Schlaf fördern.

  • Tipp: Viele Krankenkassen bieten vergünstigte Gesundheitskurse an, häufig sind darunter auch Yoga- und Pilateskurse zu finden.

Nehmen Sie Ihre abendliche Entspannung aktiv in Angriff. Wenn Sie Ihre Lebensgewohnheiten nur ein wenig umstellen, kann dies schon einen großen Einfluss auf Ihr Einschlafen und auch die Qualität Ihres Schlafes haben

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